Presse

Gertraud Stein

Logopädische Praxis

Gertraud Stein

Am 1. Oktober feierte die Logopädin Gertraud Stein das 15-jährige Bestehen ihrer Praxis.
Sie war die erste niedergelassene Logopädin in Dieburg. Schnell hatte sich ab dem 1. Oktober 1998 die Praxis in der Lagerstraße etabliert, denn der Bedarf an logopädischer Behandlung war groß.

Im Sommer 2004 zog Gertraud Stein in die "Stein"straße 14 um.
Helle angenehme Praxisräume und ein freundlicher Umgang mit den Menschen sorgen hier für eine entspannte Atmosphäre. Das ist auch sehr wichtig, sind doch 80 % der Patienten Kinder, für die man neben dem Fachwissen auch viel Geduld und Einfühlungsvermögen braucht.

Bei den Kindern sind es Aussprache- und Artikulationsstörungen, die behandelt werden.
Eine Aussprachestörung kann sich bemerkbar machen, wenn die Sprechentwicklung verzögert ist. Manche Kinder überwinden ihre Sprechstörung im Laufe der Entwicklung selbst. Wenn jedoch im Alter von viereinhalb Jahren die Aussprachestörung immer noch besteht, ist eine logopädische überprüfung mit anschließender Therapie meistens notwendig. Dies geschieht auf eine spielerische Art und Weise. Pädagogische, psychologische und medizinische Kenntnisse sind hier unbedingt erforderlich, so Gertraud Stein.
Eine Artikulationsstörung ist beispielsweise das Lispeln. Hier kann die Logopädie helfen. Zum einen wird die auditive Wahrnehmung geschult, das heißt hören, wie ein Laut richtig klingt und in welchen Wörtern und auf welcher Position im Wort er sich befindet. Zum anderen kann das richtige Sprechen u. Schlucken durch ein gezieltes Training der Mundmotorik verbessert werden. Die Eltern werden u. a. mit Hausaufgaben in die Behandlung ihrer Kinder mit einbezogen.

Außerdem werden Kinder behandelt, deren Sprachentwicklung verspätet einsetzt, beziehungsweise nicht regelrecht verläuft.
Hier geht es um das genaue Verstehen von Sprache, um den Wortschatz, die Satzbildung und die Regeln der Grammatik. Beim Erkennen von Sprachstörungen sind die Eltern gefragt, aber auch Kinderärzte, die bei den U-Untersuchungen kontinuierlich den Sprachentwicklungsstand der Kinder überprüfen. Auch Erzieherinnen sind heute so geschult, dass sie Defizite in der Sprachentwicklung erkennen. Eltern können sich zusätzlich unter www.dbl-ev.de über die Logopädie informieren.

Zu den Störungsbildern bei Erwachsenen gehören Stimmstörungen, Stottern und Sprachstörungen nach Schlaganfall (Aphasie).
Stimmstörungen und Stottern können durch intensives logopädisches Training erfolgreich behandelt werden.
Bei einem Schlaganfall mit Beeinträchtigung der Sprache kann es zu Wortfindungsstörungen, unvollständiger Satzbildung oder gestörter Aussprache kommen. Auch durch Lähmungen im Gesichtsbereich oder der Zunge kann das Sprechen stark beeinträchtigt sein. Oft sind auch Schreiben und Lesen mit betroffen.
Hier ist es möglich, durch die Aphasietherapie die Fähigkeit zu kommunizieren - und somit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben - für die Patienten zu verbessern.

Wie wird man Logopädin?
Logopädinnen durchlaufen eine dreijährige schulische Ausbildung in Theorie und Praxis oder ein Studium und arbeiten immer eng mit Kinderärzten, Hausärzten und HNO-Ärzten zusammen.
Die Logopädie ist ein anerkanntes Heilmittel, deren Kosten von den Krankenkassen übernommen wird. Die Logopädin beginnt ihre Arbeit immer mit einem Anamnesegespräch, gefolgt von einer genauen Befunderhebung. Daraus ergeben sich Therapieplanung und Behandlung.

Quelle: Dieburg-erleben, 2013 November

Gertraud Stein, Staatl. gepr. Logopädin im Sinne des Gesetzes über den Beruf des Logopäden vom 7. Mai 1980 (BGBl I S. 529) Steinstraße 14, 64807 Dieburg - Telefon: 06071 - 82 06 94, Fax: 06071 - 82 06 94 - E-Mail: Amtl. Ausgabestelle für die Urkunde zur Führung der Berufsbez. "Logopädin": Das Regierungspräsidium Darmstadt